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Preise, Wert- und Nominalangaben aus dem römischen Nordafrika (3. – 4. Jh. n. Chr.).

Prof. Dr. phil. Peter Rothenhoefer, Department of History Sun Yat-Sen University: Preise, Wert- und Nominalangaben aus dem römischen Nordafrika (3. – 4. Jh. n. Chr.). Aus der Arbeit an neuen Alltagsdokumentenaus der provincia Byzacena. 

Das ausgehende 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. gelten als Krisenzeiten des Römischen Reiches. Mit Reformen auf vielerlei Ebenen versuchte man das Reich politisch, administrativ und auch ökonomisch zu stabilisieren. Vor allem unter Kaiser Diokletian kam es zu einschneidenden Veränderungen: Die Einführung der Tetrarchie, eine neue Provinzstruktur, das Höchstpreisedikt, aber auch eine Währungsreform veränderten das Leben im Imperium Romanum. Quellen aus dem Alltag der Menschen, in denen sich diese Veränderungen widerspiegeln, sind bislang außerordentlich rar. Neu erschlossene Schriftdokumente aus dem römischen Nordafrika geben nun tiefgehende Einblicke in den Alltag der Menschen und damit auch in die Geldwirtschaft.

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Generalversammlung 2026

17. März 2026

Am 17. März fand in München die diesjährige Generalversammlung der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft statt. Zahlreiche Mitglieder nahmen an der Versammlung teil und blickten gemeinsam auf das vergangene Vereinsjahr zurück.

Im Rahmen der Sitzung wurden turnusgemäß Neuwahlen des Vorstands durchgeführt. Dabei wurden folgende Mitglieder in ihre Ämter gewählt:

  • Dr. Andreas Pangerl, Vorsitzender
  • Dr. Martin Hirsch, stellvertretender Vorsitzender
  • Thomas von Waldenfels, Schatzmeister
  • Alexandra Werner, Schriftführer

Beirat:

  • Christoph Richels, Medien
  • Dr. Hans-Christoph von Mosch, Vorträge und Redaktion des JNG
  • Wolfram Tillack
  • Kristian-Nicol Worbs, Ehrenpräsident

Ein besonderer Moment der Versammlung galt der Würdigung langjähriger Vorstandsmitglieder, die über viele Jahre hinweg das Vereinsleben der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft maßgeblich geprägt haben. Für ihr außerordentliches Engagement – teilweise über mehr als zwei Jahrzehnte – sprach die Gesellschaft ihnen ihren besonderen Dank aus.

Als Zeichen der Anerkennung wurde den Geehrten die aktuelle Medaille der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft in Silber verliehen.

Geehrt wurden:

  • Kristian-Nicol Worbs, für seine 24-jährige Tätigkeit als Vorsitzender (2002–2026)
  • Kay Loger, für seine Arbeit als Kassenwart (2002–2026)
  • Gerd Jung, für seine langjährige Mitarbeit als Webmaster (2009–2026)

Mit der Verleihung der Silbernen Verdienstmedaille würdigt die Gesellschaft den außergewöhnlichen persönlichen Einsatz der Geehrten, der über viele Jahre hinweg wesentlich zum Erfolg und zur Kontinuität der Vereinsarbeit beigetragen hat.

Die Bayerische Numismatische Gesellschaft bedankt sich herzlich bei allen bisherigen Amtsträgern für ihre langjährige Arbeit und wünscht dem neu gewählten Vorstand viel Erfolg bei den kommenden Aufgaben.

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Besuch der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft 

Die Frankfurter Numismatische Gesellschaft besuchte vom 13.3-15.3.2026 München. Nicol Worbs führte die Frankfurter durch mehrere Münchner Museen und die Altstadt. Am 14.3. fand eine Führung der Staatlichen Münzsammlung München durch Herrn Dr. Martin Hirsch und der Ausstellung der BNG „Sammleraugen“ durch Dr. Andreas Pangerl statt.

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„Pest und Not – im Spiegel der Münzen, Medaillen & Amulette des 16. bis 19. Jahrhunderts“

> 20. Januar 2026,  Dr. Hans-Joachim Barth, München: „Pest und Not – im Spiegel der Münzen, Medaillen & Amulette des 16. bis 19. Jahrhunderts“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Medaillen & Amuletten, welche die unselige Trias aus ‚Pest/Seuchen, Hunger & Krieg‘ aus der Perspektive der geschundenen & geplagten Bevölkerung betrachten.  Der Schrecken des ‚Schwarzen Tods‘ (1346-1353), mit immer wiederkehrenden erneuten Pestausbrüchen, über den 30-jährigen Krieg hinaus, bis ins 18. Jahrhundert, wird gesteigert durch die parallel dazu verlaufende Klima- & Umweltkrise (‚Kleine Eiszeit‘ mit Missernten & Hungersnöten) vom 14. bis ins 19. Jahrhundert. Ab dem beginnenden 16. Jahrhundert lassen sich diese Ereignisse und die jeweiligen Bewältigungsstrategien, durch die Obrigkeit & im Rahmen des Volksglaubens, auch numismatisch erfassen.