19. Mai 2026, Prof. Dr. med. Ulrich Schenck, München
Frühe griechische Kleinmünzen umfassen hier einen Zeitraum von ca. 650 bis ca. 450 vor Christus mit einem Gewicht von ca. 0,05g bis ca. 3g. Lange wurden sie bei Auktionen und Publikationen vernachlässigt. Durch vereinfachte digitale fotografische Techniken und das Internet finden sie zunehmend Interesse. Bei nur geringer Größe waren die Münzbilder klein, wurden vereinfacht. Viele Stücke blieben anepigraphisch und bieten beachtliche detektivische Herausforderungen.
Der Vortrag berücksichtigt die Entwicklung von frühen lydischen Elektronprägungen bis zur Ausbreitung von Silbermünzen rund um das Mittelmeer, wobei Regionen und Städte mit früher Münzprägung besonders mit Bildern dargestellt und diskutiert werden.
