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Ein neuer Porträttyp München-Antiochia für Agrippina minor – basierend auf Münzporträts und einer Porträtskulptur

Digitaler Vortrag – Andreas Pangerl, München;

Der Vortragende schlägt einen neuen Porträttyp „München-Antiochia“ der Agrippina minor vor. Dieser Typus wird definiert auf Basis eines Porträtkopfes mit enger Übereinstimmung besonders zu einer Tetradrachmen-Emission von Agrippina minor und Nero aus Antiochia am Orontes aus dem Jahr 56/57 n. Chr. Agrippina minor wird gezeigt mit breitem, flachem Mittelscheitel, vier bis fünf Reihen großer Locken an der Schläfe, vom Mittelscheitel ausgehend von unten nach oben gedreht, ein nach oben gedrehtes Löckchen vor dem ansonsten bis auf das Ohrläppchen von Lockenreihen bedeckten Ohr, zwei gedrehte Lockensträhnen hinter dem Ohr hängend. Der Porträttyp zeigt wie die bisher bekannten Typen leicht gewelltes, durch den Mittelscheitel getrennt fallendes Hinterhaupthaar und eine Nackenschlaufe.