führte das Auditorium der Sitzung in die serbische Hauptstadt Belgrad. Frau Maria Maric Jelinic, Kustodin für Medaillen, Münzen der Neuzeit und Ehrenzeichen am Nationalmuseum in Belgrad stellte die Entstehung, Entwicklung und Struktur der Medaillensammlung des Nationalmuseums in Belgrad vor. Nach einigen grundsätzlichen Anmerkungen über des Nationalmuseum in Belgrad, dessen Sammlungen von der Urgeschichte bis zur Neuzeit reichen und sich hauptsächlich aus Ausgrabungen und Schenkungen rekrutieren, wurden Fotos von Spitzenstücken der Sammlungen gezeigt. Die Schwerpunkte der numismatischen Sammlung liegen bei der Antike, dem Mittelalter (Byzanz u. Serbien) und bei den osmanischen Münzen. Die Ehrenzeichensammlung besitzt große Bedeutung für die Phaleristik. Auch die Medaillensammlung stellt eine bedeutende Einheit dar, unterlag jedoch seit ihrer Gründung immer wieder Einflüssen, die ihr nicht immer förderlich waren. In erster Linie, und das ist auch noch heute das Konzept der Sammlung, soll sie die Geschichte Serbiens dokumentieren. Dementsprechend enthält die Sammlung viele Medaillen, die den Kampf gegen das Osmanische Reich belegen. Die Sammlung wird systematisch vergrößert und ausgebaut.

Leider verstarb plötzlich und unerwartet Frau Sylvia Mani Hurter aus Zürich,
ihr am 21. April geplanter Vortrag wird daher nicht stattfinden und durch den Vortrag von Frau Marija Maric-Jerinic, Nationalmuseum Belgrad, „Die Medaillensammlung des Nationalmuseums in Belgrad – Entstehung, Entwicklung und Struktur“ ersetzt.

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