Chronik

9. Oktober 1881

* Gründungsversammlung in München
* Teilnahme von 34 Personen
* Mittelpunkt: Bedeutung und Festsetzung der Statuten
* Vorstand:
+ kgl. bayer. Kommerzienrat
+ kgl. sächsischer Generalkonsul
+ Bankier Max Wilmerdoerffer
* Schriftführer: Dr. Hans Riggauer
* Beisitzer:
+ Dr. Eugen Merzbacher
+ Friedrich Och
+ Hermann  Riecher
+ Dr. jur. Wilhelm Sammann
*  Ehrenmitglied: Dr. Heinrich Brunn

1882

Beschluss über die Herausgabe eines Gesellschaftsorgans mit numismatischen Beiträgen und Wahl eines Redaktionskommitees.

Diese „Mitteilungen“ resp. „Jahrbücher“ erscheinen seit 1882 bis heute mit kriegs- und politisch bedingter Unterbrechung

1938 – 1948.

Literarische Tätigkeit stand im Vordergrund.


1882 – 1914

Obmänner waren in den einzelnen Regierungsbezirken verantwortlich für die Betreuung der Mitglieder .


1882

1. Generalversammlung in Nürnberg mit Herausgabe der ersten Publikation. "Mittheilungen der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft" im Eigenverlag der Gesellschaft.


Ab 1883 bis heute

Generalversammlungen finden in München statt.


1884

Weiterer Mitgliederzuwachs auch in der „Neuen Welt“ ausgelöst durch erste „Mitteilungen“


1886

1. Landesfürst  und Protektor der Gesellschaft, König Ludwig II, verstorben Prinzregent Luitpold übernahm das Protektorat.


1888

Neuer Vorsitzender: kgl. Oberpostrat Emil Kollmann, neuer Kassier: Friedrich Och.


1899

Vorsitzender: Heinrich Frauendorfer.


1901

Jahrbuch erschien als Festausgabe zum 80. Geburtstag des Prinzregenten


Januar 1904

Der Gründungsvorsitzende der Gesellschaft Generalkonsul Max von Wilmerdoerffer verschieden.


1906

Der Numismatiker Johann Veit Kull wird anlässlich seines  70. Geburtstags zum Ehrenmitglied ernannt.


1913

Hermann Riederer, Münzdirektor in München, verstorben – an seine Stelle im Vorstand tritt Alfred  Noß.


1915

Generalversammlung beschloss, dass keine „Mitteilungen“ erscheinen und die eingesparte Summe für Wohlfahrtszwecke im Krieg verwendet wird.


1919

Nach dem Krieg war die enorme Druckkostensteigerung Anlass, die „Mitteilungen 1918 und 1919“ in einem Doppelband zu vereinigen.


23. Juli 1921

Vorsitzender Heinrich Frauendorfer verstorben, Nachfolger wird Prof. Alfred Noß.


1923

Der Jahresbeitrag musste von 30 auf 300 Mark erhöht werden – wegen der Inflation eine fiktive Zahl.


4. Dezember 1923

Der Jahresbeitrag wird auf mindestens 2 Goldmark festgesetzt (zur Gründungszeit 6 Goldmark).


1931

50-jähriges Bestehen der Gesellschaft - wegen der Notzeiten mit Verzicht auf größere Feiern - zu diesem Zeitpunkt 210 Mitglieder.


1935

Die „Mitteilungen „ erscheinen als Festzeitschrift zum  80. Geburtstag des Vorsitzenden Prof. Dr.Alfred Noß.


1937

Der letzte Jahrgang der „Mitteilungen“, der  Band LV erscheint.


1938 – 1941

Das neue „Deutsche Jahrbuch für Numismatik“ – 4 Jahrgänge in 3 Heften – Münchner Gewicht  der numismatischen Forschung.


04. Dezember 1947

Wiederkonstituierungsversammlung der BNG mit 21 Anwesenden. Staatssekretär Hugo Geiger wird zum Vorsitzenden gewählt.


13. Oktober 1948

Festsitzung zum 65. Geburtstag des Direktors der Staatlichen Münzsammlung Prof. Dr. Max Bernhart.


1948

Das Gesellschaftsvermögen ist durch die Währungsreform von 10.000 RM auf 400 DM geschrumpft.


1949

Eintragung der Gesellschaft ins Vereinsregister. Herausgabe der neuen Veröffentlichung „Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte“.


14.Juni 1949

Prof. Dr. Hans Gebhart neuer Direktor der Staatlichen Münzsammlung.


30. Januar 1951

Neuer Vorsitz durch Prof. Dr. Max  Bernhart.


22. April 1952

Neufassung der Satzung.


20. November 1956

75-jähriges Bestehen der BNG.


19. Januar 1960

Schriftführer Paul Niggl – bis 1968.  Generalversammlungen tagen in den Räumen der Münzhandlung Gerhard Hirsch.


16. Januar 1968

Vorsitzender Dr. Hans Jörg Kellner – Walter Haertl wird Ehrenvorsitzender.


20. April 1971

Staatssekretär a. D. Hugo Geiger übernimmt zum 2. Mal das Amt des Vorsitzenden.


27. November 1971

90-jähriges Bestehen der BNG – Festsitzung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.


1974

Ausrichtung des IX. Süddeutschen Münzsammlertreffens.


28. Januar 1975

Karl Gebhardt  wird zum Vorsitzenden gewählt, Dr. Hans Roland Baldus wird Stellvertreter, Heinrich Petri Kassenwart.


1981

100-jähriges Bestehen der BNG.
Generalversammlung wählt Hugo Geiger zum Ehrenmitglied.


Im  Jahr 2006

125-jähriges Bestehen der BNG. Sie ist eine der ältesten derartigen Vereinigungen in Europa und zählt derzeit 368 Mitglieder, davon 33, auch internationale Institutionen. Der grösste Teil der Mitglieder lebt in Deutschland. Etwa ein Drittel sind im bayerischen und münchner Raum angesiedelt.